Über Anzeigenakquise, Crowdfunding und Interviewpartner [28/11/18]

Wie ihr wisst, finanziert sich unser Streifband Magazin ausschließlich über Verlage und Unternehmen, welche eine Anzeige schalten. Andere Einnahmequellen wie z.B. Spendenaktionen oder der Verkauf älterer Ausgaben ist keine Möglichkeit, zusätzliches Geld für den Druck einzunehmen.
Im Meeting haben wir deshalb weitere Optionen besprochen. Neben Verlagen werden wir für die 33. Ausgabe Unternehmen kontaktieren, welche gut zu unserem Leitthema passen und sich an eine junge Zielgruppe, wie unser Streifband, richten. Wir erhoffen uns auf diese Weise weitere Anzeigenpartner zu gewinnen. Weiterhin wurde die Idee entwickelt, eine Crowdfundingkampagne zu starten. Das Team macht sich darüber noch einige Gedanken und gibt dann natürlich ihr bestes, um eine schöne Ausgabe zu verwirklichen.

In Relation zu den vielfältigen Unternehmen bei der Anzeigenakquise haben wir auch Neuigkeiten aus der Redaktion. Die Bloggerin Graziella, welche im Mai 2015 ihren Blog gegründet hat, steht uns Rede und Antwort in einem Interview. Thematisch richtet sich ihre Seite an alle Kochbegeisterten und welche, die es werden wollen! Überzeugt habe mich vor allem ihre zahlreichen Rezept Kategorien wie Pasta Wednesday, Grill & Chill und süße Sünden. Schaut doch einfach bei ihr vorbei und holt euch erste Inspirationen!

Ein weiteres Unternehmen, welches in unser Interessenfeld gerückt ist, nennt sich Kaufnekuh.de. Ihre Philosophie besteht darin, Kühe erst zu töten, wenn alle zu verzehrenden Teile verkauft sind. Das heißt, dass keine Kuh stirbt „für umsonst“, jedoch müssen zuvor alle Teile einer Kuh verkauft werden, bevor man sein Paket erhält. Darüber hinaus engagieren sie sich für artgerechte Haltung. Wir finden, das ist eine spannende Lösung, um in einiger Zeit den Fleischkonsumenten zum Umdenken zu bewegen.

Einen schönen 1. Advent euch Streifbandlesern!

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Cover and Design Thinking [14/11/18]

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Ein Einblick in unsere Inspirationen

Der wichtigste Bestandteil eines gedruckten Produktes ist der erste Eindruck, das, was das Auge zuerst siehst – das Cover.
Mittlerweile bestätigt die Mehrheit, dass das Cover eines Buches oder eines Magazins einen großen Anteil an der Kaufentscheidung ausmacht.
Selbst wenn unser Streifband durch Anzeigen finanziert und auf diese Weise für euch kostenfrei ist, muss die erste Umschlagseite überzeugen, damit ihr unsere Ausgabe lest!Weiterlesen »

Veränderungen [26/10/18]

Nachdem wir erfolgreich die 32. Ausgabe zum Thema „Bullet Journal und Handlettering“ veröffentlicht und die Print-Ausgaben verschickt haben, wartet nun die spannende Aufgabe auf uns, die 3. Semester, welche das Projekt Streifband ab März 2019 übernehmen, in unsere Aufgaben einzuführen und anzuleiten.
Nach zwei Meetings, in welchen sich die Neulinge in ihre Arbeitsgruppen eingeteilt und wir zusammen ein neues Thema für die nächste Ausgabe der Leipziger Buchmesse gefunden haben, arbeiten wir nun an der Findung zu den Artikel.

Die Nachfolger des Blogs, welche sich noch persönlich vorstellen werden, entwickelten zudem eine Idee „Tagebuch“, welche euch an den Entwicklungen der neuen Ausgabe teilhaben lassen. Von Zeit zu Zeit werden wir euch als Team darüber berichten, wie die 33. Ausgabe voranschreitet und woran wir arbeiten.

Eine weitere erfreuliche Nachricht, welche uns als Team sehr erfreut hat, ist unser Meilenstein von über 100 Abonnenten auf Instagram [https://www.instagram.com/streifband/]
Wir halten euch auf dem Laufenden!

Der Erfinder der Bullet Journal Methode

Wir haben für Euch tolle Nachrichten! Der Erfinder der Bullet Journal Methode Ryder Caroll (https://www.instagram.com/p/BkuQeMugs_T/?taken-by=streifband) hat uns einige Fragen zu seiner Erfindung beantwortet und ihr habt die Möglichkeit schon eine Frage vorab zu lesen!

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Ryder Caroll

How does your (new) method affect your life?
On the one hand it helps me organize what I have to do, but, more importantly, it keeps me aware of why I’m doing it. We spend a lot of our lives on autopilot, and Bullet Journal puts you back in the pilot seat.

Handlettering & Bullet Journal

Die neue Ausgabe, welche pünktlich zur Frankfurter Buchmesse erscheint, beschäftigt sich mit dem Thema Bullet Journal und Handlettering. In den nächsten Wochen findet Ihr hier immer wieder kleine Teaser.

Wir hoffen, dass Ihr euch genauso auf die neue Ausgabe freut wie wir!

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Hier ein kleiner Einblick zu unserem gestrigen Bullet Journal Meet Up in Leipzig.

PhotoDirector vs. Snapseed

Lesedauer: ca. 5 Minuten

Nach langer Pause unserer Rubrik »Bildbearbeitung für unterwegs«, haben wir nun gleich zwei bekannte Apps getestet und verglichen. Beide Apps sind kostenfrei für, Android und iOS-Geräte über den jeweiligen Store erhältlich. Getestet wurden die Apps mit einem Samsung Galaxy S6 (SM-G920F).

 
CyberLink (vielen bekannt durch die Wiedergabe-Software »PowerDVD«) ist der Entwickler der App »PhotoDirector«, welche hier als erstes begutachtet werden soll. Die Marke CyberLink wurde 1996 gegründet. Ursprünglich als studentisches Projekt der National Taiwan University unter der Leitung von Prof. Jau Huang, welcher noch heute CEO von CyberLink ist.Weiterlesen »

ECPMF veranstaltet Wettbewerb für junge Schriftsteller

„Should we be free to hate?“ – ECPMF’s Wettbewerb für junge Autoren ‚1000 words for freedom‘

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Bild: European Centre for Press and Media Freedom Quelle: https://ecpmf.eu/news/awards/1000-words-ii-should-we-be-free-to-hate

Eingesandt werden können Essays, Artikel, Blog Posts, Gedichte oder Schauspiele zum Thema „Should we be free to hate?“ in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch oder Russisch. Der Umfang soll sich auf 1000 Wörter belaufen. Teilnehmen kann man bis zu einem Alter von 27 Jahren. Der Einsendeschluss ist am 31. Dezember 2017.

Mehr Informationen zu dem Wettbewerb findet Ihr hier.

Was kommt jetzt?

Es ist soweit. Die neue Ausgabe des Streifband ist erschienen. Schon während der Frankfurter Buchmesse konnten die druckfrischen Exemplare begutachtet werden und nun auch von jedem, der nicht vor Ort war.

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In diesem Herbst widmen wir uns den aktuellen Trends der Branche. Hinter dem Titel „Was kommt jetzt?“ verbergen sich die aktuellen Trends, Tendenzen und Neuheiten der Branche. Thorsten Simon von Books on Demand erzählt, warum die Zukunft des Buches digital ist. Außerdem berichten euch einige ehemalige Studenten, wie es nach dem Bachelor für sie weiterging. Isabel García (Sessel Books) schaut auf die Hörbücher der Zukunft . Im Interview mit Bloggerin Sara Merzo erfahren wir mehr über das Leben mit Büchern. Julian Sorge stellt euch die Software Booktype vor und erklärt wie diese Software die Zukunft verändern wird. Und zu guter Letzt, erzählt euch Sebastian Guggolz, was es heißt, in einer digitalisierten Welt, einen Print-Only-Verlag zu gründen.

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Ihr habt noch kein Abo? Dann meldet euch gleich an. Entweder über den obigen Button oder per Mail.

Ein Wenig Leben

Lesedauer: ca. 3 Minuten

In der nächsten Woche wird die neue Printausgabe des Streifband erscheinen. Um die Wartezeit bis dahin etwas zu versüßen, gibt es neues aus der Rubrik Pick-A-Book. Diesmal stellt euch Max den Roman »Ein wenig Leben« von Hanya Yanagihara vor. Max ist selbst ein begeisterter Schreiberling – sein aktuelles Buch: »Das Leben in Technicolor« – und an der HTWK Leipzig zur Zeit für den Facebook-Auftritt des Studiengangs Buch- und Medienproduktion zuständig.

 

Viel zu oft kann man auf dem Rücken von Büchern lesen: »Must read!« – »Die Sensation des Jahres!« oder weitere Iterationen desselben Satzes. Zumeist handelt es sich dabei lediglich um leere Worthülsen, die abgedruckt werden, um dem aktuellen Projekt einen Aufwind zu verleihen, bevor es sich auf dem toughen Buchmarkt bewähren muss. Wen finden wir also auf der Rückseite dieses Romans aus dem Jahr 2016? FAZ, die Süddeutsche, ZDF Aspekte, den Stern, die Zeit und noch weitere mehr. Eine beeindruckende Sammlung, die die deutsche Leserschaft sichtlich beeindruckte. Sie schrieben Sachen wie: Ein Kunststück, Meisterhaft, oder auch Erweitert den Raum dessen, was Liebe sein kann.

Warum schreibe ich davon, was andere über den Roman schrieben? Vielleicht weil dies einer der seltenen Fälle ist, in denen die Lobeshymnen aufgrund ihrer professionellen Distanz noch zu wenig des Guten sind.

»Ein wenig Leben« begleitet die Geschichte von vier Freunden aus Collegezeiten. Jeder der vier trägt sein eigenes Paket mit sich herum. Ängste und Sorgen, Hoffnungen für die Zukunft und natürlich auch die Geheimnisse der Vergangenheit, als sie sich alle noch nicht kannten und noch keine Freunde fürs Leben waren. Auf beinahe tausend Seiten wird das Porträt einer Freundschaft gezeichnet, wie ich es bisher noch nicht lesen durfte. Man taucht ein und so schnell nicht wieder daraus hervor. Raum und Zeit sind nur Nebensächlichkeiten, mit denen sich die Autorin nicht beschäftigt – für sie zählen nur ihre vier Charaktere, ihre Ecken und Kanten und was das Leben aus ihnen macht. Ein Beispiel? Im Laufe des Romans vergehen ungefähr 30 Jahre. So lange begleitet man die Figuren auf ihren verschiedenen Wegen. Startete die Geschichte im Jahr 1980? Im Jahr 2016? Darauf gibt es im ganzen Buch keinen einzigen Hinweis, denn es spielt keine Rolle. Was für Yanagihara zählte, sind nur die Charaktere, die ihr New York bewohnen.

Auch wenn es anfangs schwer fällt, sich in dem Wust aus Freunden und Freundesfreunden zurecht zu finden, kann man schon bald nicht mehr loslassen. Man versinkt regelrecht in ihrer Welt, lebt scheinbar kurz selbst in diesem verschneiten New York und behaust die unzumutbare Bruchbude, die Jude und Willem – Die ›geheimen‹ Hauptpersonen der Geschichte – zusammen bewohnen. Anfangs ertappt man sich häufig bei der Frage, warum die Charaktere so handeln, wie sie handeln, doch sobald man einen Blick in ihre Vergangenheit werfen durfte, erklärte sich alles wie von selbst. Es fühlt sich bald nicht mehr an wie ein Roman, sondern wie ein echtes Leben von vier Freunden, das jemand niedergeschrieben hat. Es ist schön – in seinem ursprünglichsten Wortsinn – es ist witzig und es ist traurig – so weit, dass es beim Lesen wehtun kann. Die Faszination die dieses Werk ausmacht, ist schwer in Worte zu fassen. Man muss es gelesen haben, um mitreden zu können. Und wenn man es tut, dann hört es sich an, als würde man von alten Freunden erzählen.

Über den Inhalt hinaus ist das Hardcover gut gelungen. Ein hochwertiger Schutzumschlag mit faszinierendem Cover (das in jedem Buchladen sofort auffällt), eine schlichte Rückenprägung und schönes Vorsatzpapier. Oben drauf kann man das Buch gratis auf seinem Handy weiterlesen, wenn man es einmal nicht mitnehmen möchte.

    

Es ist jetzt ein halbes Jahr her, dass ich Hanya Yanaghiaras »Ein wenig Leben« las und von Zeit zu Zeit denke ich immer noch an die Personen, die diesen Roman bevölkern. Wenn mich jetzt jemand fragt, ob ich ihm ein Buch empfehlen kann, dann muss ich nicht nachdenken.

Hanya Yanagihara, »Ein wenig Leben«, erschienen bei Hanser Berlin im Jahr 2016.

 

Was haltet ihr von dem Buch und dem vergangenen Hype darum?

Frisches Typo-Magazin

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Der Schrägstrich feiert ein kleines Jubiläum! Trotz des holprigen Starts und vielen unerwarteten Hindernissen hat das Team es im vergangenen Jahr geschafft, die 5. Ausgabe von »Schrägstrich« zu erstellen. Das Besondere an dieser Ausgabe ist die große Galerie, in der gezeigt wird, wie eine Schriftart entsteht.

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So wie sich das Magazin über die letzten fünf Jahre weiterentwickelt hat, haben sich auch Typografie, Schrift und Gestaltung über tausende von Jahren hinweg stark verändert – zum Glück, denn ohne diesen Wandel würden wir noch heute mühsam Buchstabe für Buchstabe in Steintafeln meißeln. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf schuf das Team Schrägstrich 5.0 unter das Leitthema »Umbruch – Typografie zwischen Analog und Digital« und nahmen uns zum Ziel, alte und neue Typografie sowie analoge und digitale Arbeitsweisen gegenüberzustellen.

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Die Autoren widmeten sich der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft von Schrift und Typografie. Ulrich Johannes Schneider beschäftigte sich mit den runden Klammern in frühen Drucken, während Belles Lettres in einem Video erklärt, wie Schrift überhaupt entstanden ist. Martin Z. Schröder, Rudolf Paulus Gorbach und die TypeMates erzählen uns, wie sich ihr Berufsbild durch die Digitalisierung verändert hat und vergleichen dabei früher mit heute. Außerdem stellt uns Gerd Fleischmann das Magazin »Emigre« vor, das mit der Digitalisierung entstanden ist.

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Für die Zukunft müssen wir schon heute an spätere Generationen denken: Anja Grubitzsch zeigt uns Methoden, um Papiererzeugnisse vor dem Verfall zu schützen, während Heidrun Lutz nachhaltig arbeitet. Anja Stöffler hingegen zeigt uns, dass Schrift und Typografie nicht immer »stillstehen« müssen.

»Schrägstrich – das Typografiemagazin« ist eine Arbeit von Studierenden des Studiengangs Buch- und Medienproduktion im Modul Projektmanagement an der HTWK Leipzig. In diesem Modul war die Aufgabe, dass Projekt von der Initiierung über die Planung bis zur Durchführung zu Organisieren. Neben Recherchen und dem Projektmanagement mit all seinen Analysen und Vorgehensweisen, war auch die technische Umsetzung als iBook und die damit verbundene Gestaltung ein großer Teil der Projektarbeit.

Das Magazin ist unter diesem Link kostenlos für den Download verfügbar: https://itunes.apple.com/us/book/id1273879904

Das iBook funktioniert auf iPads mit iBooks ab Version 2 und iOS 5 (oder höher) sowie auf dem iPhone ab iOS 8.4 und dem Mac ab OS X 10.9.

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